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AMAP®-MPS

Minenschutzsitz

AMAP-MPS wurde entwickelt, um der zunehmenden Bedrohung der Besatzungen in ihren Fahrzeugen bei Zwischenfällen mit Minen und Sprengfallen (IED) zu begegnen, und ist wesentlicher Bestandteil der AMAP-Minenschutzsysteme für Bodenfahrzeuge.

Das Mehrzwecksitzsystem kann nicht nur in neue Fahrzeuge eingebaut werden, auch bereits im Dienst befindliche Fahrzeuge können nachgerüstet werden. Es hat sich sowohl bei Ketten- als auch bei Radfahrzeugen als extrem wirkungsvoll erwiesen. Das System ist an der Decke montiert, daher verringern sich die Beschleunigungskräfte beim Aufprall stark, sodass die einwirkenden Kräfte abgeschwächt werden. Weitere Dämpfungselemente sind an Seiten- oder Rückwand montiert, um die Krafteinwirkung auf den Sitz zusätzlich abzumildern. Um dem Problem der Bodenbeschleunigung und -wölbung entgegen zu wirken, wurde das Fußstützen-System entsrpechend angepasst und ausgebaut.

Sicherheitsgurte (4-Punkt-Sitzgurte), die Kopfverletzungen bei Besatzungsmitgliedern aufgrund der Beschleunigung verhindern, sind unerlässlich. Kopfstützen schützen Wirbelsäule und Hals und verhindern, dass der Kopf rückwärts schnellt.

AMAP-MPS wurde erfolgreich gemäß STANAG 4569, Stufe 3a–3b und 4, getestet.

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